Tagung: Unverfügbarkeit der Menschenrechte

Vom 18.-19. Februar 2011 findet in Dresden eine Tagung zum Thema „Über die Unverfügbarkeit der Menschenrechte. Formen und Grenzen des Rechtsausschlusses von Einwanderern“ statt. Sie wird von Julia Schulze Wessel in Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich 804 organisiert. Ein kurzer Auszug aus der Tagungsankündigung macht deutlich, worum es gehen wird:

In der Figur des heutigen Migranten stößt die Vorstellung der Unverfügbarkeit der Menschenrechte an ihre Grenzen. Statuslose und irreguläre Migranten können sich kraft ihrer Menschenrechte normativ in eine Ordnung einschreiben, bleiben aber faktisch aus ihr ausgeschlossen. Die Tagung fragt nach den Grenzen des (Rechts-)Ausschlusses, nach der normativen Kraft unverfügbar gestellter Rechte und nach der (Un-)Verfügbarkeit der legitimatorischen Grundlagen demokratischer Staaten.

Mit dabei sind u.a. André Brodocz, Michael Th. Greven, Hans Vorländer und Holger Kolb. Bernd Ladwig wird in einem kontradiktorisch angelegten Panel zum Thema „Recht auf Einwanderung vs. Recht auf Ausschluß“ mit/gegen Oliviero Angeli antreten. Das scheint einen interessanten Spannungsbogen aufzubauen. Eine Anmeldung ist erbeten. Alle weiteren Details finden sich im Flyer der Tagung.

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