Empfehlungsschreiben

Vor kurzem war hier noch davon die Rede, daß es eine Kunst ist, sich den richtigen Gutachter für ein Empfehlungsschreiben auszusuchen. Manchmal aber ist einem die Entscheidung über diese Auswahl versagt. Sonia Sotomayor, Richterin am U.S. Supreme Court, hatte einen besonders unfreundlichen endorsement letter im Portfolio ihrer Nominierung für den von David Souter geräumten Richterstuhl. Im Frühsommer 2009 schrieb Laurence Tribe von der Havard University an Barack Obama einen Brief, in dem er die Qualitäten möglicher Kandidaten, allen voran die ein Jahr später ernannte Elena Kagan, durchdiskutierte. Für Sotomayor hatte er einige Preziosen übrig. Deren unbestreitbare „personal history and demographic appeal“ reiche als Qualifikation nicht aus. Denn:

Bluntly put, she’s not nearly as smart as she seems to think she is, and her reputation for being something of a bully could well make her liberal impulses backfire and simply add to the fire power of the Roberts/Alito/Scalia/Thomas wing of the court.

Autsch! Geholfen hat es zudem nichts. (via)

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