USA Wahl Spezial III

Christine O’Donnell: wer hofft, daß sich diese Kandidatin der Tea Party selbst demontiert, offenbart einen alteuropäischen Glauben an eine fiktionalisierte Vernunft, nur um dann im Enttäuschungsfall den eigenen ungeklärten Antiamerikanismus über den bible belt-Wähler und dessen „irrationale“ Wahlentscheidung auszukübeln.

Dennoch klingt es belustigend, wenn eine Kandidatin beteuert, keine Hexe zu sein. Nach bundesdeutscher Medienlogik wäre eine rationale Reaktion auf ein solches Gerücht das Ignorieren des selbigen. Eine Gegendarstellung, von bspw. Angela Merkel, käme da bereits dem Ruch eines Teilgeständnisses gleich oder der Insinuation des Totalverlustes der Wählereinschätzung. Ex negativo darf man Christine O’Donnell unterstellen, daß sie ihre Zielgruppe nur zu gut kennt:

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