Ereignis und Ereignislosigkeit

Ich habe mich neulich mit dem vertrauenswürdigen Kantianer über PhilosAnon unterhalten. Seine Feststellung war, daß Spiros so viele unglaubliche und absurde Dinge passieren, wie in einem ganzen Akademikerjahr eines Kantianers nicht. Scherze, daß Kantianern nun mal – peer orientiation hin, hoher Ethos her – nichts aufregendes passieren kann, verbieten sich im Fall des vertrauenswürdigen Kantianers auf jeden Fall. Vertraut mir!

Jedenfalls war ich der Meinung, daß es sich hier um die literarische Veredelung von Alltagsgeschehen handelt. Sprich: Kunst. Ein wahrer Kern wird schon dabei sein, und sei es nur als Ausgangspunkt für die zu erzählende Episode. (Achtung, tiefergelegte Kunsttheorie: Kunst wird es, wenn man der Alltäglichkeit etwas Besonderes abgewinnt. Süß, nicht wahr? Aber das habe ich ihm schon gar nicht mehr gesagt. Das gehört zu jenen Gedanken, die einem erst viel später als Argument einfallen, und die allein in ihrer Unausgesprochenheit ihre Brillanz entfalten können. D’oh!). Das entscheidende bei PhilosAnon ist für mich jedenfalls, daß er diese Episoden nicht intellektuell aufbläst und gerne auch mal sich selbst entblößt. So!

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