Das Fragezeichen

Wenn sich die Rigidität einer libertären Emanzipationsbewegung mit dem muffigen Verbotsoptimismus von Jungkonservativen paart, kommen ganz unerwartete und lustige Konstellationen heraus.

Augenscheinlich fordert die Junge Union Berlin eine technische Zugangserschwerung für Seiten jugendgefährdenden Inhalts. Auslöser sind die Befunde zunehmend minderjähriger Pornokonsumenten. Die taz dagegen nutzt die Gelegenheit, um noch einmal subtil darauf hinzuweisen, daß sie seit einiger Zeit Pornos gar nicht mehr so schlimm findet – jedenfalls nicht alle. Dazu reicht manchmal schon ein Fragezeichen:

Pornos sind immer frauenfeindlich? Das denkt zumindest die Junge Union Berlin. [Bildunterschrift]

So wird dem Jungunionisten noch ganz nebenbei eins ausgewischt und mitgeteilt, daß er nicht auf der Höhe der Debatte ist.

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